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Steigende Studierendenzahlen an der Jacobs University


7. Oktober 2016

Die Zahl der Studienanfänger an der Jacobs University ist 2016 deutlich gestiegen. 470 junge Menschen aus 78 Ländern haben im Spätsommer ihr Studium auf dem Campus in Bremen-Nord begonnen. Im Vorjahr waren es 300.

281 junge Menschen haben ein Bachelor-Studium an der Jacobs University gestartet. Das Studienangebot ist dabei in drei weitgefasste Themenbereiche, die Focus Areas Mobility, Health und Diversity, gegliedert. So gehört der Studiengang Informatik beispielsweise zur Focus Area Mobility, die sich mit der Mobilität von Menschen, Gütern und Informationen beschäftigt.

 

Vangelija Lazareva aus Mazedonien hat sich in dieser Focus Area für den Studiengang Industrial Engineering and Management entschieden. „Ich glaube, das ist eine interessante Kombination, die einem bei der Berufswahl viele Möglichkeiten offen lässt“, sagt die 18-Jährige. Schon in den ersten Tagen hat sie auf dem Campus in Bremen-Nord viele Menschen aus unterschiedlichsten Teilen der Welt kennengelernt. „Wir kommen aus den verschiedensten Ländern und kennen uns erst seit kurzem. Aber trotzdem ist hier unglaublich schnell ein Gemeinschaftsgefühl entstanden.“
Das kann Euisuk Han aus Südkorea bestätigen, der den Studiengang Biochemistry and Cell Biology gewählt hat: „Man spürt hier gleich eine große Offenheit und viel Neugier aufeinander.“ An seinem
Studienfach interessiert den 18-Jährigen vor allem der Bereich der Immunologie. „GefährlicheKrankheiten zu bekämpfen, wäre eine spannende und sinnvolle Herausforderung für mich.“

Universitätspräsidentin Prof. Dr.-Ing. Katja Windt ist hochzufrieden mit den neuen Studierendenzahlen: „Hinter unserem transdisziplinären Studienangebot steht die feste Überzeugung,
dass sich große Herausforderungen in Gesellschaft und Arbeitswelt am besten lösen lassen, wenn man das Wissen aus verschiedenen Bereichen zusammenträgt. Vom ersten Tag an sind junge Menschen hier Teil einer internationalen Gemeinschaft und erweitern ihre interkulturellen Kompetenzen. Diese Erfahrungen verschaffen ihnen hervorragende Startchancen in einer globalisierten Arbeitswelt. Es freut uns sehr, dass wir so viele Studierende mit diesem Ansatz begeistern können.“

Bachelor-Studierende können im ersten Jahr einzelne Studienmodule innerhalb ihrer Focus Area wählen. Im zweiten Jahr konzentrieren sie sich auf ihre Schwerpunktdisziplin. Im dritten Jahr absolvieren sie ein Praktikum oder ein Auslandssemester und bereiten sich auf ihre Abschlussarbei vor. „3C – Choice, Core, Career“ nennt die Jacobs University dieses Modell. Oft werden die Studierenden hierbei auch bereits an Forschungsprojekten beteiligt. Neben Studiengängen aus den Bereichen Wirtschaft und Management, Ingenieurswissenschaften und Informatik waren in diesem Jahr auch Studiengänge im Bereich der Lebenswissenschaften und Politikwissenschaften stark nachgefragt. Auf besonderes Interesse stößt bei den neuen Studierenden die Möglichkeit, Studiengänge innerhalb des ersten Jahres leicht wechseln und neben einem Hauptfach auch ein Nebenfach studieren zu können.

Auch bei den Master-Studiengängen, die in diesem Jahr von 84 Studierenden belegt wurden, setzt die Universität auf einen starken Praxisbezug und bindet häufig Studierende bei der Veröffentlichung wissenschaftlicher Publikationen ein. Besonders stark ist der Studiengang Supply Chain Engineering and Management nachgefragt. Erweitert wird der Bereich der Master-Programme in diesem Jahr erstmals durch den Studiengang Psychologie, für den sich auch Philomene Merbecks entschieden hat. Die 21-Jährige stammt aus Deutschland und hat zuvor in Großbritannien studiert. „Hier auf dem Campus kann man wirklich schnell Freundschaften schließen“, sagt sie. „An meinem Studiengang reizt mich vor allem, dass er nicht nur Wirtschaftspsychologie, sondern auch klinische Psychologie und kulturelle Aspekte umfasst. Wir werden ermutigt, auch Fächer aus anderen Bereichen zu wählen, um auf diese Weise alternative Sichtweisen zu verstehen.“ Nach dem Master besteht an der Jacobs University auch die Möglichkeit zur Promotion. Mit Beginn des neuen akademischen Jahres haben 52 Doktoranden ihre Arbeit begonnen, insgesamt liegt die Zahl der Promotionsanwärter bei 323.

Wer das Studium dagegen noch vor sich hat, für den kann eines der beiden Vorbereitungsjahre hilfreich sein. Das Foundation Year hilft bei der Fächerwahl und Vorbereitung auf ein Studium generell. Das Medical Preparatory Year wird in diesem Jahr erstmals angeboten und richtet sich an angehende Medizinstudierende. 53 junge Menschen absolvieren eines der beiden Vorbereitungsjahre. „Die Zahlen sind neben unseren Erfolgen in großen Hochschulrankings ein weiterer überzeugender Beleg dafür, dass die Jacobs University für Studierende aus aller Welt ein attraktiver Ort ist und dass wir mit unserer Neuaufstellung gemeinsam mit der Stadt Bremen und der Jacobs Foundation auf dem richtigen Weg sind“, sagt Prof. Dr. Michael Hülsmann, Geschäftsführer der Jacobs University. Dazu trage auch das hohe Renommee der Forschung an der Jacobs University bei. So ist die Universität an mehreren Forschungsprogrammen der Deutschen Forschungsgemeinschaft beteiligt. Außerdem betreibt sie gemeinsam mit der Universität Bremen die Bremen International Graduate School of Social Sciences als Teil der Exzellenzinitiative und wirbt immer wieder Forschungsmittel in beträchtlicher Höhe ein. So bekam Mathematik-Professor Dr. Dierk Schleicher vom European Research Council (ERC) jüngst einen Advanced Grant in Höhe von mehr 2,3 Millionen Euro für mathematische Grundlagenforschung zugesprochen – eine der höchsten Fördersummen, die das ERC jemals an einen Mathematiker vergeben hat.

 
Weitere Informationen:
Fragen beantwortet:
Thomas Joppig | Brand Management, Marketing & Communications
t.joppig [at] jacobs-university.de | Tel.: +49 421 200-4504